Brennpunkt Schule

Ergebnisse des Projekts 'Schulerfolg unter Bedingungen multipler Bildungsrisiken'

Vorgehen

Im Projekt wurden kontrastiv angelegte Fallstudien zu Einzelschulen realisiert, in denen Rekonstruktionen zu den Schulen und ihrer pädagogischen Arbeit sowie sozialstatistische Deskriptionen zu den Quartieren, in denen sie angesiedelt sind, realisiert und zueinander in Beziehung gesetzt wurden.

Die rekonstruktiv angelegten Fallstudien zu den zwei ausgewählten Schulen basieren grundlegend auf einem offenen ethnographischen Feldzugang.

Dieser umfasst:

  • Interviews und Gruppendiskussionen mit Akteuren der Schulleitung, Lehrkräften und Angehörigen anderer pädagogischer Professionen, weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, sowie Lernenden und Eltern
  • Aufzeichnungen pädagogischer Situationen im Kontext der Schulen
  • Interviews und Gruppendiskussionen im Umfeld der Schulen, im Quartier sowie in den lokalen Schulverwaltungen

Die Auswertung der so entstandenen Daten basiert auf der dokumentarischen Methode, welche auf die Herausarbeitung kollektiver Wissensbestände und Orientierungen von Akteuren in konkreten Interaktionszusammenhängen abzielt. Auf diese Weise werden im Projekt handlungsleitende Orientierungen, relevante Strukturprinzipien der schulischen Arbeit sowie grundlegende Mechanismen der pädagogischen Praxis der Schulen rekonstruiert.